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Kennen Sie Grünen Japan Tee?

Als Ursprungsgebiet des Tees gilt die Gegend von Yunnan in China. Die Teepflanze ist eine enge Verwandte der Kamelie aus der Familie der Teegewächse. Im alten China und in Japan galt Grüner Tee als Medizin und wurde als solche verwendet. Grüner Tee, Schwarzer Tee und Oolong Tee werden alle aus den Blättern der gleichen Pflanze gewonnen. Grüner Tee gilt als der beste für die Gesundheit und als Schönheitsmittel.

Das Geheimnis seiner Wirkung liegt in der Herstellung, Gewinnung nach Ernte.

In Japan wird Grüner Tee unmittelbar nach dem Pflücken einer Heissdampfbehandlung unterworfen. Durch diese Art der Behandlung werden Enzyme zerstört, was den Oxydationsprozess verhindert. Damit wird erreicht, dass die Wirkstoffe des grünen Tees, vor allem der hohe Gehalt an Vitaminen B1, C und E erhalten bleibt.

Beim Schwarzen Tee werden die Blätter fermentiert, Oolong Tee ist halbfermentiert. Bei der Fermentierung geht der grösste Anteil der Vitamine verloren, da hier keine Behandlung erfolgt, die die Blätter versiegelt.

Grüner Tee enthält auch Theanin, das den meistens unerwünschten Effekt des Koffeins abmildert, also Herzklopfen und Wachhalten. Theanin gibt dem Tee seinen Geschmack und ist ein Abkömmling (oder Derivat) der Aminosäuren.

Je besser die Qualität eines Tees, umso höher der Gehalt an Theanin. Mit anderen Worten: Der Tee schmeckt besser!

Die Zubereitung von Grünem Tee

Ein gibt kein allgemeingültiges Rezept für die Zubereitung von Grünem Tee!

Die unterschiedlichen Sorten wie Gyokuro, Sencha, Bancha, Hojicha oder Genmaicha werden nicht nur verschieden zubereitet, sondern man sollte ja auch bedenken, dass Geschmack etwas ganz individuelles ist; man muss einfach einmal ausprobieren, wie einem der Tee am besten schmeckt.

Trotzdem möchten wir Ihnen ein paar Grundregeln über die Zubereitung von Tee geben, damit Sie einmal ausprobieren können, wie der Grüne Tee Ihnen schmeckt, wenn Sie ihn so zubereiten, wie es die Japaner tun.

 

SENCHA

1. Giessen Sie das kochende Wasser in die bereitgestellten Teetassen und füllen Sie diese zu ca.

80 %. Lassen Sie das Wasser etwas abkühlen, für hohe Qualitäten auf 70 Grad, für mittlere Qualitäten auf 90 Grad.

2. Geben Sie die Teeblätter in die Kanne.

Für 5 Personen (6.5 dl) rechnet man 5-10 g (1-2 EL). Bei kleineren Aufgüssen sollte man mit etwas mehr pro Person rechnen.

3. Giessen Sie das abgekühlte Wasser in die Kanne und lassen Sie den Tee bei hoher Qualität 2 Minuten, bei mittlerer 1 Minute ziehen (bei Fukamushi ca. 30 Sekunden).

4. Verteilen Sie die Tee "rundum" gleichmässig auf alle Tassen, bis zum letzten Tropfen.

Die Temperatur beträgt jetzt ungefähr 50-65 Grad.

Zweiter Aufguss: NUR 10 SEKUNDEN ZIEHEN LASSEN.

 

BANCHA, HOJICHA, GENMAICHA

1. Geben Sie die Teeblätter in die Kanne; für 5 Personen ca. 10 g (2 gehäufte EL).

2. Giessen Sie mit knapp kochendem Wasser auf und lassen Sie den Tee 30 Sekunden ziehen.

3. Verteilen Sie die Tee "rundum" gleichmässig auf alle Tassen, bis zum letzten Tropfen. Die Temperatur beträgt jetzt ca. 75 Grad.

Zweier Aufguss: Unmittelbar nach dem Aufgiessen servieren, nicht ziehen lassen. Heisses Wasser nehmen.

 

GYOKURO

1. Giessen Sie zuerst heisses Wasser in die Kanne, bei hohen Qualitäten sollte das Wasser 50 Grad haben, bei mittleren 60 Grad.

2. Dann giessen Sie das Wasser aus der Kanne in die Teetassen und füllen diese zu ca. 70 % (20 ml).

Nach Möglichkeit sollten Sie spezielle Gyokuro-Teetassen benutzen, die kleiner als die üblichen sind.

3 Geben Sie dann die Teeblätter in die Kanne. Für 3 Personen rechnet man mit 5-10 g (1-2EL).

4. Benutzen Sie das Wasser aus den Teetassen zum Aufbrühen und lassen Sie den Tee 2 Minuten ziehen.

5. Verteilen Sie die Tee "rundum" gleichmässig auf alle Tassen, bis zum letzten Tropfen. Die Temperatur beträgt jetzt 35-40 Grad.

Zweiter Aufguss: 30 SEKUNDEN ZIEHEN LASSEN.

 

Grundregeln

Je heisser das Wasser umso herber oder bitterer schmeckt der Sencha. Wenn Sie es also herb mögen, nehmen Sie heisses Wasser, wenn Sie aber Ihren Sencha lieber milde mögen, lassen Sie das Wasser etwas abkühlen.

Und: Je niedriger die Wassertemperatur, umso länger die Ziehzeit.

Qualitätsbezeichnungen:

Eine Qualitätskennzeichnung wie bei Schwarzem Tee gibt es für Grünen Tee nicht, verschiedene Versuche in dieser Richtung ergeben wenig Sinn.

Klassifizierungen sind immer relativ zu sehen zum allgemeinen Angebot innerhalb eines Marktes. Gerne ist man bereit, ganz subjektiv einen guten und wohlschmeckenden Tee als „Spitzenqualität“ zu bezeichnen.

Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass 'Spitzenqualitäten' in Japan bis zu Fr. 10'000.- pro kg kosten können!

 

Anbaugebiete in Japan

Grüner Tee wird in Japan über eine Strecke von ca. 1'600 km angebaut. Entsprechend gross ist auch die Vielfalt. Das nördlichste Teeanbaugebiet ist die Präfektur Saitama, im Nordosten von Tokio gelegen, welches den bekannten Sayama-Cha hervorbringt, das südlichste Teeanbaugebiet ist die Insel Kyushu.

Die drei bedeutendsten Anbaugebiete sind Shizuoka, Uji und Kyushu.

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