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Schwarzer Tee - eine Bezeichnung, unzählige Möglichkeiten

 

Der in Geschmack und Fülle auf seine Perfektion verarbeitete Tee beginnt seinen Weg mit der sorgfältigen und geschickten Pflückung, meist die Arbeit von Frauen. In den Haupt- Erzeugerländern werden fast ausschliesslich die obersten Blattknospen und die darauffolgenden jüngsten Blätter eines Triebes- nach der Methode auch „two leaves and a bud“ genannt- gepflückt. Gekonnt zupfen die Pflückerinnen im Eiltempo die frischen, grünen Blätter der Teepflanze, einem Baumgewächs, das für unsere Teekultur durch regelmässiges Zurückschneiden buschartig gehalten wird. Die durchschnittliche Pflückleistung einer Pflückerin beträgt etwa 16-24 kg grünes Blatt am Tag, was ungefähr 4-6 kg fertigen Tee entspricht. In Höhenlagen sind bis zu 15, in Niederungen etwa 30 Pflückungen jährlich möglich. In den höher gelegenen, kühleren Gebieten wächst der Tee langsamer, was den besonderen, einzigartigen Charakter eines Darjeeling beispielsweise oder eines Nepaltees ausmacht.

Der Tee gehört zur Gattung der Kamelien. Dieser immergrüne Strauch besitzt dunkle, gezahnte, lederartige Blätter, ähnlich der Rosengewächse. Seine Blüte ist weiss bis rosa, seine Früchte sind klein, mit harter Schale, ähnlich einer Haselnuss. Die Vermehrung der Teepflanze geschieht heute vegetativ (Setzlinge), nicht generativ (Aussaat): von ertragreichen Mutterbüschen werden Stecklinge, sogenannte Hybride gezogen. 
Hier verhält es sich wie mit dem Weinanbau: Jede Plantage schwört auf ihre besten Hybride; Stecklinge werden stets neu gezogen, um eine gesunde, ertragreiche und vor allem geschmacklich einzigartige Ernte zu erhalten.

Die Ur-Teepflanzen sind namentlich Camellia sinensis (oder chinesischer Tee) sowie Camellia assamica (oder Assam-Tee).
Während Camellia sinensis auch ohne Zurückschneiden strauchartig und höchstens drei bis vier Meter hoch wächst, wird aus Camellia assamica auch schon mal ein stattlicher Baum von 15 bis 20 Metern Höhe. Erstere verträgt Frost, Letztere braucht viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs. Kreuzungen dieser beiden Pflanzengattungen wurden stets angestrebt, mit dem Ziel, robustere, aromatisch interessantere Hybride zu erhalten. Die Assamhybride haben sich im Laufe der Zeit als besonders geeignet gezeigt und stellen heute die Grundlage fast aller Teepflanzungen der Welt dar. Heute finden sich Plantagen mit Assamhybriden überall auf der Welt, so in Afrika, Neuseeland und sogar dem Tessin. Hingegen waren Camellia sinensis- Varietäten ursprünglich nur im südlichen Japan, Korea, den südlichen Regionen Chinas, bis Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam verbreitet.

Unterschiede in Geschmack und Güte der verschieden Teesorten liegen also nicht nur an der Pflanze selbst, sondern werden durch Faktoren wie Böden, Lage, Klima, Erntezeitpunkt und Verarbeitung bestimmt.

 

 

 

 

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